Schöner hätte der Tag nicht sein können. Alles lief optimal:
Die Pünktlichkeit der 43 Teilnehmer, die reibungslose Busfahrt bis nach Weimar, die Stadtführung zum Glockenschlag um 11 Uhr, aufgeteilt in zwei Gruppen, und das vorbestellte Mittagessen im Sächsischen Hof – alles bei idealem Wetter.
Einige kannten Weimar bereits als Kulturstadt Europas und erkundeten nach dem Mittagessen selbst die Stadt. Die meisten interessierten sich für Deutsche Geschichte im „Haus der Weimarer Republik“ und sahen dort einen Film sowie die Ausstellung, die zeigen, wie eine junge Demokratie durch eine Nazidiktatur zerstört wurde.
Das anschließende Verweilen im Künstlergarten nebenan brachte die Besucher bei Kaffee und Kuchen wieder in den Alltag zurück und regte die Frage an: Wie stabil ist unsere heutige Demokratie?
Ernste und humorvolle Beiträge von Bernd Herzig sorgten für Kurzweil im Omnibus. Nach gut zwei Stunden Fahrt (170 km) endete um 18:30 Uhr ein wunderbarer Tag wieder am Startpunkt.
(Autor Bernd Herzig)